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römischer Wein

Der Weinbau war den Römern als ursprünglich einfachem Hirtenvolk nicht in die Wiege gelegt. Wein war in der frühen Republik keineswegs ein Alltagsgetränk und der Konsum Frauen zeitweise sogar verboten. Von den Etruskern und Griechen wurde der Weinbau jedoch längst im großen Stil betrieben und berühmte Weine bis ins ferne Gallien exportiert. Durch die Eroberungen gelangten die Römer zunehmend in Besitz von Wein- bergen und das Wissen erfolgreichen Weinanbaus. Als Folge davon expandierte in der hellenistischen Phase, besonders im 1.Jh.v.Chr. der Anbau der Reben derartig, dass Wein zum Massengetränk auch der einfachen Leute wurde.


Forschungsergebnisse zeigen immer wieder, mit welchem Geschick die Römer die optimalen Lagen gefunden haben. Ob in Bordeaux oder an der Mosel - die Spitzenlagen von heute waren damals bekannt.

Cartibulum: Römische Prestigetische in den "offiziellen" Räumen wie Atrium, Tablium und Peristyl sind oft rechteckig ausgeführt und bestehen aus zwei sehr massiven flächigen Tischbeinen und aufliegender Platte. Diese Tische waren keine Speisetische. Die Vorstellung von großen, üppigen Speisetafeln so legendär wie falsch.

Die Bestockung der Weinberge war heterogen und Traube wie Klima angepasst. Ähnlich wie heute gab es gestützte und ungestützte Varianten. Ungestützte wurden in heißen Gegenden bevorzugt und waren in Spanien, Afrika und Ägypten verbreitet. Gestützte gab es in der noch heute in Italien anzutreffenden Jochform, in langen Reihen stehenden Spalieren. Auch einfache Pfahlformen waren im Einsatz. "Vitis arbustiva" war eine heute nicht mehr übliche Variante, den Wein an Pappeln, Ulmen und Eschen zu ziehen. "also vermählt er mit dem schlanken Pappelbaum der Rebe hochgewachsenen Schoß ..." (Horaz epod. 2,9)

Klapptische waren als Drei- und Vierfüßer ausgeführt. Sie konnten platzsparend zusammengelegt werden. Wenig klar ist ihre Verwendung. Zwar legen Malereien den Einsatz als Opfertisch nahe, dafür bräuchte es aber keine so aufwändige Konstruktion. Und der gesparte Platzbedarf ist in Häusern, die sich diese Luxusprodukte leisten konnten, ohnehin kein Thema. Als Klinentisch sind viele Ausführungen zu hoch.

Römischer Weinbau aus Liebhaberei der Oberschicht: Viele Aristokraten scheint der Weinanbau zum Hobby geworden zu sein. Dies ging soweit, dass in der Zeit der Weinernte Gerichtsferien waren, damit diese Herren nicht in der Stadt aufgehalten wurden.

Von bester Qualität war der Wein aus Most, der bereits durch das Eigengewicht der Trauben anfiel bzw. durch leichtes Treten. Die Standardqualität kam aus der Presse. Tresterwein war wenig beliebt. Mosttreter mussten saubere, unverletzte Füße haben und stützten sich bei ihrer schweren Arbeit auf krückenartige Stöcke oder Halteseile. Columella empfiehlt die durchgängige Aufsicht des Patrons, damit keine Sauereien oder Diebstähle vorkämen.
Die Kufen waren so gestaltet, dass der erpresste Most abfließen konnte. Im Idealfall floss er direkt in das vorgesehene Dolium. Dolia für Wein waren Gefäße aus Keramik mit 1000 l und mehr. Um eine niedrige Gärtemperatur zu erzielen, wurden D. im Boden versenkt.
Römische Keltertechnik: Hocheffiziente Weinpressen gab es in mehreren Varianten. Am meisten verbreitet war die einarmige Presse. In der Kaiserzeit kamen Spindelpressen auf. Diese anspruchsvollen Konstruktionen setzen ein oder zwei massive Gewinde voraus.
Vergoren wurde in den großen Dolia. Bereits vor der Gärung wurden diverse Mittel zugefügt, die den Wein verbessern sollten. Überliefert ist bei Columella ein Umrühren mit einem Reisigbesen während der Gärung. Tabus und gesetzliche Einschränkungen gab es nicht. Dies regte zu umfassenden Experimenten an. So ist davon auszugehen, dass zu den heute gebräuchlichen Techniken viele weitere bekannt waren.
So wurde z.B. Mulsum d.h. Honigwein bereits vor der Gärung mit Honig versetzt. Dadurch erhöhte sich der Zuckeranteil und der Wein wird körper- und alkoholreicher. Dennoch blieb der Honiggeschmack erhalten. Viele weitere Varianten, Geschmack und Lagerfähigkeit zu verbessern, sind überliefert. Mit Harz (resina) und Pech wurden "schwache" Weine in Geschmack und Geruch verbessert (condire). Mastix und andere Baumharze waren verbreitet im Einsatz.
Aromatites: parfümierte Weine
Calamus, Narde, Safran, Amomum und Zimt in etwa gleicher Menge in Leintuch eingebunden und während der Gärung in den Most gesenkt. Manchmal wurden die Gewürze zuerst in Most eingekocht und der Extrakt dem gärenden Wein zugesetzt (Dioscurides).

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