zurück
schnellvor
oben
Startseite römische

 Tischsitten
 Ausstattung
 Keramik
 Glas
 Bronze
 Silber
 Besteck
 Beleuchtung
 Holz
 das Mobiliar
 Tische
 Liegen
 Sitzmöbel
 Truhen
 Schränke
 das Mobiliar
 Tische
 Liegen
 Sitzmöbel
 Truhen
 Schränke
 triclinium - das
 Speisezimmer

 Wanddekoration
 Boden
 Speis & Trank
 Getränke
 Lebensmittel
 Küchentechnik
 Vorratstechnik
 Kochkunst Römer Griechen Etrusker Kelten Germanen Iberer Ägypter Golasecca este picener apuler

römische Sitzmöbel

Klapphocker Hocker aus Bronze Hocker mit gedrechselten Beinen römische Hocker Doppel-U-Form Hocker Trommelform römische Korbstühle Stühle mit gedrechselten Beinen römische Klismosnachfolger Stühle mit offener Rundlehne sella curulis breite Throne sonstige Sitzmöbel Textil für Sitzmöbel römische Bänke
frühe Sitzmöbel
griechische Sitzmöbel
etruskische Sitzmöbel



römische Sitzmöbel, Stühle und Hocker der Römer

Sitzmöbel der römische Kaiserzeit haben oft griechische Wurzeln. Stühle, Throne, Bänke und Hocker der Römer gab es in vielen Formen.

Der Klappstuhl war längst vor den Römern beliebt. Sein Rahmen bestand aus Holz, Eisen oder Bronze, oft in Kombination. Die Sitzfläche fertigte man aus Leder oder Textil. Vereinzelt sind doppelt klappbare Ausführungen erhalten. Auch Dreibeiner soll es gegeben haben.

Römische Hocker mit gedrechselten Beinen besitzen eine lange Reihe griechisch-hellenistischer Vorläufer. Beliebt war die Form in der späthellenistischen Phase und der frühen Kaiserzeit. Spätere Darstellungen kommen überwiegend aus dem Osten des Reiches.
Eine Klasse für sich verkörpern die supereleganten Hocker der römischen Oberschicht im späthellenistischen Stil. Nicht ganz klar ist, ob als Material des Originals Hartholz oder Bronze anzunehmen ist.

Halbrunde, geschlossene Stühle waren im 3. Jh. in Mode. Sie wurden in den nord-westlichen Provinzen sowie Nordafrika häufig dargestellt.
Meist handelt es sich um Korbflechtarbeiten mit Holzskelett. Die Rückenlehne reicht bis in Schulter- oder Nackenhöhe. Die beiden Hauptformen unterscheiden sich in der Ausformung der Armlehne. Korbstühle waren spätestens im 4.Jh. unter den hochlehnigen Sitzmöbeln die am weitesten verbreitete Form. Die Kombination mit Hussen und Fußbänken zeigt, dass es sich hier keineswegs um prestigelose Billigmöbel handelte.

Der in der Kaiserzeit bereits veralterte Stuhl aus gesägten Brettern wurde hauptsächlich bei Götterdarstellungen verwendet.

Großformatige thronartige Sitzmöbel mit weit ausladender, meist gebogenen Rückenlehne, sind vor allem in der späten Antike häufig anzutreffen; eventuell handelt es sich um eine Weiterentwicklung des griechischen Klismos.