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römische Häuser

römische Holzbauten gemauerte römische Häuser römisches Atriumhaus römische Villen römisches triclinium Wandmalerei römischs Mosaik römische Türen und Fenster römische Heizung römische Wasserversorgung römische Gärten

Römischer Hausbau ist anfangs kaum von den einfachen Formaten der italischen Nachbarn zu unterscheiden. Ab der Zeit der Könige prägte eine zum Teil etruskische Oberschicht die Entwicklung. Trockenmauern und Dachziegel bestimmten zunehmend das Bild. In diesem Umfeld entwickelte sich das frühe Atriumhaus. Im Hellenismus eroberten die Römer die griechische Welt. Paläste diverser Potentaten wurden zum zum Vorbild aristokratischen Wohnens. Das traditionelle Atriumhaus wurde um Säulengänge (peristyl) erweitert. Auf den Freiflächen legte man kunstvolle Gärten an. Außerhalb der engen Städte entstanden Landsitze, die nicht mehr nur agrartechnisch definiert waren, sondern oft vorwiegend dem Vergnügen der Eigentümer dienten. In der Kaiserzeit zog sich die Oberschicht immer mehr aus der res publica zurück. Ein Leben auf den Landsitzen wurde bevorzugt.

Völlig getrennt davon waren die Lebensumstände der "kleinen Leute". Diese besaßen nur selten Immobilien und waren als fast rechtlose Mieter dem Patron ausgeliefert. Wenn sie nicht ohnehin für ihn arbeiteten, schlugen sie sich als Handwerker, Kleinhändler oder Landarbeiter durch.

Wenig klar ist das Bild in den Provinzen. Hier scheint es in manchen Gegenden Streubesitz gegeben zu haben. Dies ist im Umfeld ausgedienter Legionäre gut dokumentiert.

Schreinerbild