zurück
schnellvor
Startseite römische

 Tischsitten
 Ausstattung
 Keramik
 Glas
 Bronze
 Silber
 Besteck
 Beleuchtung
 Holz
 das Mobiliar
 Tische
 Liegen
 Sitzmöbel
 Truhen
 Schränke
 triclinium - das
 Speisezimmer

 Wanddekoration
 Boden
 Speis & Trank
 Getränke
 Lebensmittel
 Küchentechnik
 Vorratstechnik
 Kochkunst Griechen Etrusker Kelten Iberer Ägyptern römisches

römische Küchenmesser

römische Tranchiermesser krumme römische Messer gerade römische Küchenmesser römische Hackmesser römische Schinkenmesser sonstige römische Küchenmesser römischer Kochmesser römische Gemüsemesser römische Klappmesser Griffvarianten römische Küchenmesser römische Messerschleifer Messerverkäufer

Messerverkäufer, Grabrelief 1.Jh, Rom

Messerverkäufer

Messerverkäufer, Wandmalerei aus Pompei




römische Küchenmesser - Typen und Verwendung

Besonders hochwertige Tranchiermesser waren für die Augen der Gäste bestimmt. Ihr Einsatzfeld war das Triclinium. Ähnliche Stücke werden im Bereich sakraler Fleischopfer dargestellt.
Petron(36,6-7): "... trat der Trancheur vor und zersäbelte ... den Braten in einer Weise, dass man hätte meinen können, ein Gladiator kämpfe ..."
Petron (Satyrica 59.7): "... die Diener ein gesottenes Kalb auf einer Zweizentnerschüssel hereintrugen, und zwar mit Helm. Es folgte Ajax, der mit gezücktem Schwert wie rasend das Kalb zerhackte, bald die Terz, bald die Quart schlug, mit der Spitze die Stücke aufnahm und an die staunenden Gäste verteilte."
Kochmesser
gehören heute zur Grundausstattung. Mit Ihnen werden Gemüse und Kräuter in wiegenden Bewegungen kleingeschnitten. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die Klinge abrollen zu lassen, gleichzeitig ist am Knauf eine ausreichende Klingenhöhe nötig, damit die Fingerknöchel nicht auf dem Schneidbrett aufschlagen. Kochmesser sind in der Kaiserzeit nur mäßig vertreten; und wenn, dann sind sie selten für den heutigen Verwendungszweck optimal ausgeformt. Daher sind Zweifel angebracht, ob es sich nicht um einfache Tranchiermesser handelt.
Krumme Messer
Diese heute ungebräuchliche Messerform war in der Kaiserzeit offenbar beliebt. Sie ist zum Schälen und Schneiden von Gemüse geeignet. Griffbacken, besonders aus Bein, werden bevorzugt. Aufhängeösen kommen häufig vor. Die einfachere Variante mit Angel ist die Ausnahme.