Das Trinkhorn gehört wohl zu den ältesten Trinkgefäßen überhaupt. Kein Wunder, dass die Griechen es aus Ton und Metall nachbildeten.
Rhyta gab es nicht nur in der strengen Hornform, sondern besonders beliebt als Tierkopfrhyta.
Selten sind standfeste Exemplare mit Fußplatte.
Wenige Gefäßformen haben die Phantasie der Keramiker so angeregt wie das Trinkhorn.
Die erhaltenen Exemplare sind in der Regel sehr sorgfältig gearbeitet.
Nachdem das Volumen ziemlich groß ist, werden diese Gefäße für das Reih-um-Trinken und ähnliches Verwendung gefunden haben, so sie nicht überhaupt als Schaustücke aufgestellt waren.
Auch wenn das Rhyton schon sehr alt ist, kommt es im archaischen und frühklassischen Kontext wenig vor.
Häufig anzutreffen ist es erst in der späten Klassik und dem frühen Hellenismus. Süditalische Rhyta
sind meist als Grabkeramik mit einschlägiger Symbolik erkennbar.
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